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Offener Brief des Elternvereinsvorstands, beschlossen in der Sitzung am 07.11.07

An alle LehrerInnen, die am 24.10.07 gegen die Fortsetzung des Schulversuchs „MOST“ gestimmt haben bzw. an der Abstimmung nicht teilgenommen haben.

Der Elternverein hat mit Erstaunen und Befremden vom Abstimmungsergebnis erfahren. Die in zahlreichen Mails und Telefonaten an den Vorstand zum Ausdruck gebrachte Empörung ist besonders groß, da sich die Eltern eine Woche zuvor mit einer annähernd ¾-Mehrheit für die MOST ausgesprochen haben. Die Entscheidung des Lehrkörpers ist einem positiven schulpartnerschaftlichen Klima sicher nicht förderlich. Die dadurch entstandene Peinlichkeit, der Vertrauensbruch und der Imageschaden für die Schule sind Ihnen hoffentlich klar. Viele Eltern sind auch deswegen enttäuscht, weil sie ihre Kinder u.a. genau wegen der MOST in der Rahlgasse angemeldet haben - nicht wenige überlegen nun sogar einen Schulwechsel.

Wir können nicht nachvollziehen, dass nach zweimaliger Zustimmung dieses bereits stark abgespeckte aber immer noch zukunftweisende Projekt von so vielen LehrerInnen abgelehnt wird. Dies bedeutet unserer Meinung nach auch eine Desavouierung all derer, die sich für die MOST engagiert haben. Außerdem sind die Eltern und SchülerInnen der jetzigen 6. Klassen verunsichert und erwarten sich, dass beim Verfehlen des Lernziels keinerlei Nachteile entstehen.

Es herrscht große Enttäuschung darüber, dass in der sich pädagogisch so fortschrittlich und innovativ gebenden Rahlgasse Schulentwicklung derartig blockiert wird. Im Namen vieler Eltern laden wir Sie ein, uns in der nächsten Sitzung des Elternausschusses (27.11.07, 19.00) zu erklären, was Sie bewogen hat, am 24.10. nicht für die MOST zu stimmen – zumal Sie dafür sicherlich gute Gründe hatten.

Der Arbeitsgruppe „MOST“, die trotz der widrigen Rahmenbedingungen jahrelang für die Entwicklung dieses Projekts tätig war, sprechen wir an dieser Stelle unseren besonderen Dank aus.

Für den Vorstand:

Werner Fröhlich